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Wegweiser-Aktion im Hyblerpark
von FPT11
Gemalte Wegweiser auf den Parkwegen

Wegweiser-Aktion im Hyblerpark – Das eigene Grätzl besser kennenlernen

Die Region um den Hyblerpark war in letzten Jahren fortlaufenden Veränderungsprozessen unterworfen. Vor allem durch die starke Bebauung der umliegenden Brachflächen und des Gasometervorfelds stiegen der Nutzungsdruck und die Anforderungen an die Parkanlagen.

Die Begehungen und Sozialraumbeobachtungen des FPT11 zeigen, dass die Nutzer_innenzahl in der Umgebung zwar wesentlich gestiegen ist, die Nutzung des öffentlichen Raums sich jedoch nicht gleichmäßig verteilt. Neben der starken Nutzung des Sportballplatzes im Hyblerpark, war zum Beispiel häufig die relativ schwache Nutzung der Parkanlage Hallergasse zu beobachten. Zudem sind in der Region Hyblerpark/ Gasometervorfeld im Vergleich zu anderen Regionen weniger Hundezonen vorhanden.

Aus den vorgenannten Gründen entwickelte das FPT11 ein bildgebendes Konzept um auf die in der Region vorhandenen, jedoch weniger genutzten Flächen aufmerksam zu machen.

Als Fortsetzung des 2019 gestarteten Projekts veranstaltete das FPT11 am 21. Juli 2022 eine zweite Wegweiser-Aktion. Die erste Phase der Aktion wurde im Eisteichpark und im Hyblerpark durchgeführt. Die Aktion bestand darin, Symbole, Bezeichnungen sowie Entfernungsangaben am Boden in den stark frequentierten Teilen des Hyblerparks und in der Parkanlage der Eisteichstraße anzubringen, die die Nutzer_innen auf umliegende Angebote hinweisen sollen. Ziel war es, weniger besuchte Spielplätze, Hundezonen und Sportanlagen bekannt zu machen und so den Nutzungsdruck möglichst auf die Region zu verteilen. Bereits während der Aktion zeigten sich Nutzer_innen sehr interessiert und brachten positives Feedback an.

Es wurden mehrere Ziele in der Region Hyblerpark definiert. Das erste Ziel besteht darin, die Mobilität der Nutzer_innen zu fördern und Aneignungsprozesse dieser zu unterstützen. Zweitens sollen Ausweichanlagen, wie Parks und Hundezonen, bei der Bevölkerung bekannt gemacht werden, sodass sich die Nutzungsintensität der Anlagen ausgleicht und sich so Konflikte in der Nutzung vorbeugt. Als drittes Ziel ist eine erhöhte Zugänglichkeit und Verständlichkeit definiert. Viele Nutzer_innen haben nicht Deutsch als Muttersprache. Aus diesem Grund sollen Piktogramme, Symbole und Farbcodes einen barrierefreien Zugang für alle gewährleisten.

In einer zweiten Phase 2022 werden vor der Ballspielanlage in der Hallergasse und vor dem Spielplatz der Lorenz Reiter Straße weitere Wegweiser angebracht.

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